Der menschliche Faktor in KI-Projekten: Karsten Jahn im Interview

KI-Projekte scheitern nicht an der Technik — sie scheitern an den Menschen. Karsten Jahn, erfahrener IT-Berater, erklärt, wie du Change Management in KI-Projekten richtig angehst.
Von Widerständen im Team bis zur erfolgreichen Adoption: Die menschliche Seite der KI-Transformation.
Darum geht es
Herzlich willkommen zum ersten Interview im KI-Talk-Podcast mit Karsten Jahn, KI-Trainer vom Mittelstand Digitalzentrum aus Ilmenau. Wir sprechen in diesem Interview darüber, wie Unternehmen KI sehen sollten, wie die Herangehensweise an das Thema ist, ist das was, was Mitarbeiter komplett ersetzen kann in manchen Bereichen oder ist das nur Hype und ist das eher ein Thema, wo Mitarbeiter unterstützt werden können durch KI. Wir sprechen über die häufigsten Fehler, die Karsten in den Betrieben sieht, die er begleitet und natürlich auch, wie man diese umgehen kann, gar nicht erst macht und wir sprechen über die wichtigsten Learnings, die Karsten aus den Betrieben für sich selber mitnimmt, die er dann in die nächsten Beratungen entsprechend weitergeben kann. Das heißt, dieses Interview ist extrem praxisorientiert.
Ihr kriegt die direkten Inputs eines KI-Trainers, der in unzähligen Unternehmen unterwegs ist und das Schönste ist dadurch, dass Karsten beim Mittelstand Digitalzentrum in Ilmenau angestellt ist, hat er selber keine Intention irgendwas zu verkaufen, sondern er will die digitale Transformation nach vorne bringen. Ich freue mich sehr, dass wir Karsten für diesen Podcast gewinnen konnten, dass er das erste Interview ist, von daher viel Spaß mit dem ersten Interview im KI-Talk. Hi Karsten, du als KI-Trainer bist ja nun mal mittendrin beim Mittelstand Digital in Ilmenau. Was macht man so als KI-Trainer, wie sieht dein Alltag aus? Ja, hallo Jan erstmal.
Genau, also unser Alltag als KI-Trainer sieht so aus, dass wir einen ganz diversen Arbeitsalltag haben. Zum einen ist es natürlich unsere Aufgabe, den Mittelstand, kleine und mittlere Unternehmen in Thüringen zu unterstützen bei Digitalisierungsaufgaben, speziell jetzt zum Thema KI in unserem Fall. Das heißt, wir gehen Besuch in Unternehmen, Unternehmen reden an uns heran, im allerbesten Fall mit einer Fragestellung und dann gehen wir diese Fragestellung durch, entweder im Unternehmen oder das Unternehmen kommt zu uns, je nachdem, was es eben für eine Fragestellung ist. Wenn es in der Produktion handelt, dann ist es natürlich immer sinnvoll, sich das mal vor Ort auch anzuschauen, um die Fragestellung nicht zu verstehen.
Wir machen aber auch diverse Veranstaltungen. Wir laden zu Workshops ein, zu Werkstattgesprächen, wo man bei uns vor Ort in unserer Modellfabrik, wir sind hier an der Ernst-Aberhochschule angesiedelt, Mittelstand Digital Zentrum steht aber auch aus vier Modellfabriken bei Ilmenau, Markhalten und eben uns an der Ernst-Aberhochschule in Jena. Da kann man also auch zu uns kommen, unsere Demonstratoranlagen sich anschauen, hinter die Technik schauen, mit den Wissenschaftlern und Mitarbeitenden auch sprechen, ein bisschen was erklären lassen. Wir machen aber auch ganz allgemeine Veranstaltungen, online aber auch in Präsenz.
Beispielsweise hatten wir jetzt im März, so haben wir uns kennengelernt, Jan, den KI-Frühling dieses Jahr. Das waren, ich glaube, zwölf Veranstaltungen innerhalb von drei Wochen und das war sehr intensiv und da sind wir mal, ich sage mal, fast die ganze Latte an KI-Themen durchgegangen. Also das ging von Büromanagement, Smart Office durch euch, aber auch Produktion, Rechtsfragen und so weiter durchgegangen. Ja, also wir haben einen sehr diversen Arbeitstag.
Euch wird nicht langweilig, ich höre das schon. Ich habe letztens einen Beitrag bei euch gesehen. Ich habe einen Beitrag bei euch gesehen auf der Webseite digitaler Frühjahrsputz 2024. Siehst du das so, dass bei euch in den Unternehmen, die an euch rantreten und mit denen ihr arbeitet, ist das ein Thema, die Digitalisierung, die immer Anfang des Jahres kommt und dann so nach und nach verliert sich das Unternehmen im betrieblichen Alltag oder ist das quer durch die Bank, dass Unternehmen kommen und sagen, hey, wir müssen was machen, wir wissen aber nicht so richtig, wie.
Nein, also vielleicht ist es manchmal so, dass man sich auch als CEO über Silvester dann auch bestimmte Dinge vornimmt, die man dann im Jahr umsetzen möchte, aber nein, das ist ein Unternehmen für jeden Zeitpunkt, an dem es gerade passt. Es ist ja oft einfach so, dass man so viel zu tun hat, dass man kaum zu neuen Themen kommt, je nachdem, wie man eben aufgestellt ist personell. Wir wissen alle, dass wir ganz große Personallücke haben, eigentlich querbeet, besonders auch im Mittelstand und da kann ich mir gut vorstellen, dass solche Themen dann angegangen werden, wenn vielleicht gerade mal ein bisschen entweder der Schuh sehr stark drückt oder vielleicht mal eine kurze Lücke da ist. Wir nennen das digitaler Frühjahrsputz.
Wir greifen gerne mal immer so ein bisschen die Saison, Saison, Saisonale, wie soll ich das sagen? Ja, die Saison ist ja auch bezeichnend. AI-Frühling, digitaler Frühjahrsputz, also Frühling hat ja auch immer was Positives, das ist immer ganz schön. Wir wollen natürlich dem Unternehmen auch Spaß vermitteln und vermitteln, dass das Themen sind, die unheimlich wichtig sind, die aber nicht unbedingt wehtun müssen und es gibt ja Hilfe von überall, insbesondere eben auch durch unser Zentrum und das soll eben auch Spaß machen und helfen. Ja, ohne Spaß verliert man auch den Drive in solchen Initiativen.
Ich kenne das ja selber, dass der Alltag schon voll genug ist und dass man dann wirklich kämpfen muss, dass man mal Freizeit hat, Freizeit in Anführungsstrichen, um sich mit neuen Themen zu befassen. Wenn so ein CEO an euch herantritt oder ein leitender Angestellter, ein Manager, mit was für Fragen kommen die normalerweise, wenn es um KI geht? Also es ist auch wieder ganz divers, KI ist ja so eine Art Querschnittstechnologie, die finden wir also in vorgefertigten Lösungen, im Büromanagement, ja, JGBT ist in aller Munde, das hat auch letztendlich im letzten Jahr so einen ganz großen Hype, auch bei uns, an Anfragen geschürt und also was machen, was ganz unterschiedlich, also auch Prozessoptimierung, also Unternehmen des Produzierungsgewerbes, die eben große Anlagen haben, die möchten eben auch die Wartung dort mit vorausschauende Wartung implementieren, um zu sehen, wann, damit meine Maschinen nicht ausfallen, sondern damit ich mich darauf einstellen kann, wann tausche ich jetzt dieses Teil aus beispielsweise, aber eben auch Mustererkennung, ja, um Lebensdauern vorherzusagen. Andere Themen sind die Mitarbeiterentlastung, Kundendienst, ganz wichtiges Thema, Marketing und Vertrieb natürlich, geht wirklich querbeet, je nachdem, was das auch für ein Unternehmen ist, ja, sind die Fragestellungen wirklich ganz unterschiedlich. Was ich immer spannend finde, ist, wie unterschiedlich manche Firmen an KI rangehen.
Ich habe einige Kunden, die sagen, oh, mega, brauchen wir sofort und ich habe andere, wo dann auch reichlich Gegenwind kommt, meistens aus der Belegschaft, die dann zum Teil Angst haben, sie schaffen sich selbst ab, wenn sie daran mitarbeiten oder da ethische Bedenken haben bei sowas. Wie siehst du das? Wie ist in deinen Erfahrungen da die Mentalität? Genau, also ich hatte gerade die Studie angesprochen, also da herrscht schon sehr, sehr viel Angst unter vielen Mitarbeitenden, denke ich mal so, das ist die Masse. Meine Erfahrung ist, wenn Mitarbeiter ganz früh in den Prozess eingebunden werden, neue Technologien anzuschaffen, das betrifft nicht nur KI, das war eigentlich alles letzten Endes, auch KI-Digitalisierungsprozesse, Prozessverschlankungen und so weiter, Lean Management beispielsweise und da hat man immer die Mitarbeiter gut mitnehmen können, wenn sie eingebunden worden sind, je früher, desto besser im Prozess. Ich würde sagen, gerade jetzt, wir kriegen ja hauptsächlich Anfragen aus der Leitungsebene von Unternehmen, ich denke, da sehen viele leitende Personen eher Beurteile oder Chancen in dem Thema KI und haben vielleicht, ja sicherlich auch Hürden und Ängste, das einzuführen.
Meine Erfahrung ist aber auch, dass viele gar keine Idee haben, wo sie es einführen können. Also wir haben auch Anfragen, das ist auch nicht so knapp, wo wir uns mal treffen, uns die ganze Protestkette anschauen im Unternehmen und überlegen, zusammen überlegen, wo könnten wir jetzt den Prozess vereinfachen, verschlanken, vielleicht auch Mitarbeitende entlasten. Also es ist wirklich auch wieder ganz divers, aber ich würde eher sagen, meine Tendenz ist eher so, dass viele leitende Angestellte oder leitende Personen da eher Chancen aus der KI, in der KI sehen und vielleicht manchmal auch ein bisschen zu viel Erwartungen haben. Das ist so ein bisschen, KI ist jetzt der Ritter für alle meine Probleme, auch das haben wir so ein bisschen auftun gehabt und ja, alles mit dabei.
Wenn die Taschen tief genug sind, dann ist das in der Regel auch so, aber dann kommt dann halt irgendwann der Return on Investment, der betrachtet werden muss bei solchen Projekten. Ich habe eine Anfrage gehabt aus einem Bauunternehmen, die wollten die komplette Planung von Neubauten über KI machen und dann basierend auf vergangenen Projekten und Daten aus dem Mietspiegel und Preisspiegel für Handwerkerleistungen und so weiter. Klar kannst du das technisch machen, wenn du da eineinhalb oder zwei Millionen investieren kannst, dann hast du am Ende das System fertig, aber rechtfertigt der Invest dann oder der Mehrwert, den Invest, ist die andere Frage. Wenn ihr dann in diese Prozesse reingeht, ich glaube gerne, dass das unfassbar vielfältig ist, je nachdem, was für Firmen da auf euch zukommen.
Gibt es vielleicht irgendwelche Muster oder gibt es bestimmte Arten von Problemstellungen, wie man immer wieder angeht? Du hast Qualitätssicherung als ein Beispiel angebracht. Da habe ich mit der Firma IBK-Console ähnliche Gespräche geführt, als wir gemeinsam einen Workshop gemacht haben. Die haben zum Beispiel bei uns bei VW in Emden eine KI-basierte Qualitätskontrolle gemacht am Ende der Fertigungsszenen. Da sind jetzt Kameras aufgestellt, die fotografieren die ganzen Autos und prüfen dann über KI, ob das Auto passend gefertigt wurde.
Ich sehe es ja im Office-Management bei uns genauso, bei der Cobra-KI mit Wissensmanagement und Automation von Abläufen, dass es da immer wiederkehrende Aufgaben gibt, die wir angehen. Siehst du sowas auch oder ist das wirklich, dass du sagst, Fertigungsunternehmen ist Qualitätssicherung, Dienstleister ist eher Richtung Office und dann hast du noch irgendeine Gemengelage dazwischen? Es gibt natürlich immer wieder Themen, die immer wieder aufpoppen. Das Stichwort Qualitätssicherung und Bilderkennung ist ein sehr weit verbreitetes Thema. Da greifen wir dann auch schon auf viel Erfahrungsschatz zurück und können eben auch an die entsprechenden Experten verweisen.
Wenn ich jetzt wirklich anfange, mir die Prozesse anzuschauen, dann geht es natürlich um Wartungsaufgaben. Wenn ich jetzt drehende Systeme habe, wo Kugellager beispielsweise im Spiel sind, auch da gibt es dann auch wieder Lösungen, wo ich sofort ansetzen kann. Es sind auf jeden Fall Themen, die immer wieder auftauchen, auch wenn die Prozesse immer unterschiedlich sind. Manchmal müssen wir überlegen, wenn Bauteile übergeben werden, ist es vielleicht sogar sinnvoll, mal einen Roboterarm einzusetzen.
Da muss man dann auch im Detail gucken. Also Investitionskosten, du hast den Return on Investment angesprochen, da muss man auch ein paar Lösungen gegenüberstellen. Das machen wir zum Teil auch mit oder wir verweisen dann an die Kollegen. Da muss man wirklich im Detail angucken.
Das heißt, als CEO, wenn ich das jetzt gehört habe und ich möchte meine Prozesse analysieren, muss ich im Prinzip nur danach gucken, welche Arbeitsschritte kommen bei mir immer wieder vor, wo kriege ich regelmäßig Fragen oder wo kommen die Mitarbeiter zu mir und sagen, hey Chef, hier läuft irgendwas nicht rund, hier haben wir Probleme oder in der Nachbetrachtung von Projekten, wo kommen immer wieder Verzögerungen oder wo treten immer wieder Fehler auf und dann holt man sich Euch halt ins Boot oder man holt Anbieter von Plattformen ins Boot, um da mal ein Brainstorming zu machen und zu gucken, ist das was, was man mit KI in Angriff nehmen kann. Genau, also in der Regel wissen die leidenden Personen ja selber, wo der Schuh drückt, weil sie eben mit den Mitarbeitern sprechen oder merken selber, wir haben da Probleme, da gibt es Dinge, die immer wieder auftreten und dann ist es immer ganz gut, wenn man das schon analysiert hat und dann mit einer konkreten Fragestellung zu uns kommt und dann kommt man vielleicht relativ schnell auf eine Lösung oder auf Lösungsvorschläge. Das Schöne bei uns am Mittelstand Digitalzentrum, im Allgemeinen Mittelstand Digitalzentrum, unsere Dienstleistung ist kostenfrei, das ist ein gefördertes Projekt vom BMVK. Erwo kann da jeder zu uns kommen und wir weisen niemanden ab, wir können niemanden verweisen, auch bestimmte Experten in ganz unterschiedlichen Bereichen sind alle gut miteinander vernetzt bundesweit, es gibt um die 29 Zentren, da findet man immer einen Ansatzpunkt.
Ja, das ist unfassbar wichtig, glaube ich, gerade als Unternehmer. Ich habe ja meinen betrieblichen Alltag und ich habe meine Punkte, auf die ich mich konzentrieren muss, dann kann ich mich in der Regel ja nicht auch noch um Thema KI und Digitalisierung kümmern. Von daher dieses Know-how von außen reinzubringen, stimme ich dir zu, das ist ganz, ganz wichtig. Wenn ich jetzt diesen Ansatzpunkt habe oder ich habe eine konkrete Frage, welche Voraussetzungen muss ich dann haben, damit ich KI auch effektiv einführen kann? Wir haben über Mitarbeiter schon gesprochen, dass man die halt mitnehmen muss und für eine gewisse Unternehmenskultur sorgen muss, aber was muss ich als Chef in Anführungsstrichen im Kopf haben, wenn ich so ein KI-Projekt angehen will? Genau, also Mitarbeiter ganz klar, ich brauche natürlich Daten.
Das ist sozusagen das A und O bei der Digitalisierung bzw. bei KI-Lösungen. Mit Daten kann ich keine KI trainieren, aber das reicht auch nicht, wenn ich einfach sage Daten, sondern es hängt eben auch von der Datenstruktur und der Datenqualität ab. Das heißt, wenn man jetzt ein KI-Projekt plant im Unternehmen, dann ist es auch immer sinnvoll, Experten im Vorfeld, bevor man jetzt Daten erhebt, mit einzubinden, damit man weiß, welche Daten brauche ich, in welchem Format, in welcher Güte und wie viel vor allem.
Das ist immer sinnvoll. Auch da ist es ganz sinnvoll, sich einfach mal mit Experten auseinanderzusetzen. Die müssen ja nicht wirklich mitarbeiten oder mitmachen im Projekt, aber einfach im Vorfeld mal austauschen, welche Grundlagen brauche ich. Das meinte ich vorhin mit Datengüte.
Wir haben das auch oft erlebt, dass viele, viele Daten schon im Unternehmen vorhanden sind, aber relativ umstrukturiert. Die sind dann halt in Excel-Tabellen, in ganz weit außen ladenden Excel-Tabellen. Wo finden die sich? Aber es ist möglicherweise dann gar nicht so, dass die ähnlich erhoben worden sind. Dass sozusagen die Beobachtungssituation sich vielleicht immer mal verändert hat.
Wenn man es jetzt mal in der Qualitätssicherung mal ein konkretes Beispiel machen möchte, wenn dann halt die Lichtsituation von Bildern verändert, dann hat die KI natürlich im Graubundblenden dann auch ihre Schwierigkeiten, eine hohe Erkennungsquote zu erzielen, weil sich eben bestimmte Bereiche immer wieder anders ausleuchten. Und das muss man im Vorfeld echt immer mit berücksichtigen, welche Daten wie und auch wie viel Daten brauche ich überhaupt. Ja, ich sehe das auch immer wieder, dass Unternehmen dann zum Beispiel im Warenwirtschaftssystem haben und dann gibt es halt noch das Dokumentenmanagement-System daneben und dann gibt es eine Plattform für das Personalmanagement daneben. Und das sind dann immer so Insellösungen.
Wenn ein Unternehmen schon wirklich gut ist, dann sind die schon über Schnittstellen miteinander verbunden. Dass wenn du einen Auftrag anlegst, der Auftrag im DMS gespeichert wird. Und das sind dann für mich so Anknüpfungspunkte, wo ich sage, okay, ihr habt die Daten, die Daten sind auch strukturiert, lasst uns da was mit machen. Wenn ich aber jetzt, ich war gestern in einem Unternehmen, da ging es darum, Preislisten zu analysieren.
Das ist ein Handelsunternehmen gewesen und der Mitarbeiter hatte dann vier Excel-Tabellen mit, ich glaube, 15.000 Datensätzen insgesamt. Und das stand halt alles so für sich nebeneinander. Und er wollte das dann zusammenführen in eine Tabelle, mit denen die Kollegen dann arbeiten konnten. Und da kam aber aus der anderen Abteilung schon, jetzt mal langsam, also so schnell, so innovativ in Anführungsstrichen können wir gar nicht arbeiten.
Und er wollte einfach nur vier Excel-Tabellen in eine machen. Und das sind halt, wenn wir über Datengüte sprechen, aus meiner Erfahrung wird da schon ganz, ganz viel blockiert, weil die Mitarbeiter Angst vor der Veränderung haben. Das wäre so ein ganz konkretes Beispiel dafür. Wie geht man dann mit solchen Situationen um? Ja, am besten halt das wirklich ansprechen, dass man den Mitarbeitern die Angst, dahinter steckt ja eine Angst letzten Endes.
Wenn wir das jetzt alles zusammenführen, dann fallen bei mir ganz viele Arbeitsschritte weg und dann braucht man mich auch nur noch zum gewissen Anteil, vielleicht noch eine halbe Stelle oder wie auch immer. Also da steckt Angst vorhin. Vielleicht hat man mehr Zeit für wichtige Aufgaben. Genau, sowas wollte man vielleicht kommunizieren, dass also überhaupt die KI-Lösungen, die wir heute implementieren können oder die vielleicht auch vorgefertigt als Lösung irgendwo schon angeboten werden, das sind alles Tools.
Also ich verstehe das als Tools, so wie es früher, wo es Excel gab. Und dann kam halt Excel und dann ist das auch nur ein Tool. Das hat uns die Arbeit vereinfacht. Das bedeutet, entlastet mich als Mitarbeiter oder Mitarbeitende und ich kann eben dann meine Ressourcen in andere Tätigkeiten verwenden.
Und das denke ich sollte, wenn ich als Leiter meinen Mitarbeitern das kommunizieren und sage, ihr werdet eure Jobs deswegen nicht verlieren, weil wir das einsetzen. Und wenn ich erklären, warum wir das einsetzen, wenn ich sie also mitnehme letzten Endes, dann komme ich da eher auch zu einem, also dann kann ich die Reaktanz den Mitarbeitenden, glaube ich, eher abbauen. Und das ist ganz wichtig. Ich habe das selber am Anfang meiner beruflichen Laufbahn erlebt.
Da habe ich mal in einem größeren deutschen Unternehmen gearbeitet, allerdings im Ausland. Da sollte ich auch Prozesse verschlanken, mit Barcodes scannen, um halt bestimmte Beschaffungsprozesse zu vereinfachen. Und ich kannte das Problem doch nicht, das Mitarbeitende. Ich war jung und dachte, das ist Digitalisierung, das ist doch klar, das machen wir jetzt.
Und dass dann halt auch ältere Personen da an ihre Grenzen stoßen und auch Angst davor haben. Damit wurde ich konfrontiert und wusste es gar nicht, konnte mir das gar nicht vorstellen, dass es so ist. Und da musste ich mir halt auch Lösungen überlegen. Ich war damals verantwortlich für dieses Projekt und wir haben ganz viel geredet miteinander.
Und dann haben wir auch mal in andere Partnerunternehmen geschaut und in andere Partnerbetriebe von dem Konzern, die das schon längst eingesetzt haben. Und um dann eben auch diese Ängste abzubauen. Aber das war ein ganz anderer, letzten Endes war es ein ganz anderer Arbeitsinhalt, als es in meinem Arbeitsvertrag drin gestanden hat. Das fand ich sehr interessant.
Also mitnehmen, mitnehmen. Ja, ich glaube, wie du schon vorher gesagt hast, dieser Prozess der Veränderung, wenn eine neue Software eingeführt wird, das war bis vor zwei Jahren ein Wirtschaftssystem gewesen oder irgendeine Software zur Personalverwaltung oder zur Zeiterfassung oder irgendwas. Das hat schon immer Widerstände hervorgerufen, weil der Mensch ein Gewohnheitstier ist. Und gerade die Leute, die immer wieder den gleichen Arbeitsschritt haben und seit fünf Jahren immer dieselbe Software dafür nutzen, wenn du denen auf einmal was anderes vorsetzen willst, fühlen die sich halt auch verunsichert, weil die wieder was Neues lernen müssen und das am Anfang schwierig ist.
Und ich glaube, gerade das Thema KI setzt da noch einen drauf, weil da dieser ganze Blackbox-Charakter noch mitschwimmt, weil keiner so richtig weiß, was ist eigentlich KI, wie funktioniert das, übernimmt das irgendwann die Weltherrschaft oder macht uns das alle arbeitslos oder ist das halt doch nur ein Tool, was ich als Unternehmen einführen muss. Ich glaube, was einfach wichtig ist, ist zu verstehen, ich habe keine Alternative zur Einführung. Das Problem, was ich als Unternehmer habe, ist ja, die Unternehmen um mich herum, mit denen ich konkurrieren muss, die schlafen ja auch nicht, die bleiben ja auch nicht stehen. Und so nach und nach, ich sehe das jetzt in verschiedensten Branchen, von der Medizin über Stahlproduktion bis hin zum Dienstleister und Fertigungsunternehmen, überall kommt immer mehr KI und das stoppt schon lange nicht mehr bei Chat-GPT für Marketing-Texte.
Das heißt, ich muss es in Angriff nehmen und dann muss ich halt auch meine Mitarbeiter davon überzeugen. Genau, also es geht nicht mehr weg, das KI. Wir werden uns damit auseinandersetzen müssen und eben auch die Chancen daraus herausgezählt werden, was kann mir das bringen und vor allem auch jedem einzelnen Mitarbeitenden. Und du hast das gerade richtig angesprochen, dass wir uns nicht verändern wollen, dass wir auch natürlich bestimmte Bequemlichkeiten haben.
Das ist in unserem Gehirn so angelegt, den Weg des Kriegswiderstands manchmal zu gehen. Aber die Welt dreht sich weiter, es verändert sich nicht, es bleibt, wie es ist und KI geht nicht mehr weg. Zum Thema, ob KI die Weltherrschaft übernehmen wird, möchte ich vielleicht mal ganz kurz noch sagen, dass die herrschende Bevölkerung, aber auch verständlicherweise durch die mediale Beeinflussung oder durch die mediale Beschallung zum Thema KI, sehr viel Verunsicherung und überhaupt gar nicht verstanden wird, was eigentlich KI ist. Da werden halt verschiedenste Ansätze, Modelle und Wünsche auseinander beworben und vermischt und dann kommt dann eben sowas dabei raus mit der Weltherrschaft.
Natürlich besteht diese Gefahr und es haben ja auch bestimmte Experten, die sich schon viele Jahrzehnte in diesem Bereich tummeln und daran arbeiten, ausreichend gewarnt davor. Und ich finde, man sollte solche Warnungen auch ernst nehmen. Aber man sollte sie eben auch in den richtigen Kontext setzen und überlegen, wo sind wir denn eigentlich heute mit unseren KI-Lösungen. Und bei einer allgemeinen künstlichen Intelligenz, die ganz wichtige Entscheidungsprozesse übernimmt, sind wir vielleicht noch weit entfernt, aber wir tragen nicht Verantwortung dafür.
Das muss man aufbehalten im Hinterkopf. Ja, das ist ein wichtiger Punkt und du hast zwei Sachen da erwähnt, auf die ich noch ein bisschen eingehen würde. Zum einen, KI ist nicht neu. Was du gerade sagtest, es gibt Experten, die sich seit Jahrzehnten damit befassen.
Ich habe mal recherchiert und ich habe den ersten KI-Chatbot, der sich als jemand anders ausgegeben hat, aus den 70er Jahren gefunden. Da gab es schon KI, der hat eine Rolle eingenommen, unter anderem als Psychologe. Das heißt, da musste die KI ja schon ein gewisses Verständnis haben für die menschliche Psyche. Und dieses ganze KI übernimmt die Weltherrschaft mit allgemeiner künstlicher Intelligenz.
Das ist halt dann eine Software letzten Endes, die für sich Entscheidungen abwägen kann anhand der Konsequenzen, die eine Entscheidung nach sich zieht. Und das kann KI heutzutage, zumindest die Modelle, die der breiten Masse zugänglich sind, kann KI das mit Sicherheit nicht. Auch wenn ich selber jemand bin, der Marketingpläne mit KI schreibt und davon ausgeht, dass KI das eigentlich kann. Weil, wenn ich einen Marketingplan schreibe, dann muss ich ja wissen, okay, erste Woche fängt man langsam an mit der Marketingkampagne und dann hast du halt nach, weiß ich nicht, fünf Wochen oder zehn Wochen, hast du halt das Highlight, das Event, was du dann bewerben willst.
Und das muss ja aufeinander aufbauen. Das muss ja eine logische Sinnfolge haben. Das heißt, implizit erwarte ich von JGPT oder Claude oder wem auch immer, dass es diese Logik kann, kann es aber eigentlich nicht. Sondern ich nutze es dann als Gedankenstütze.
Und ich glaube, das ist auch nochmal ein wichtiger Punkt. Wenn man KI einführt, diese KI-Agenten für ganz spezielle Anwendungsfälle, wie zum Beispiel die Qualitätssicherungsgeschichte oder Wartungsvorhersagen, das sind halt wirklich, wirklich klar definierte Anwendungsfälle, wo genau ein Ergebnis am Ende erwartet wird. Nämlich, muss das Teil getauscht werden oder nicht, als Beispiel. Oder ich kategorisiere Daten, ich versuche Muster zu erkennen.
Dieses ganze Freitextgeblabber, was man mit JGPT aber machen kann. Ich habe einen Chatbot, den kann ich alles fragen. Ich weiß nicht, wie sehr ich mich da tatsächlich darauf verlassen würde im Unternehmensalltag. Wie siehst du das? Ja, ganz genau.
Dieser Chatbot Elisa, von dem du gerade angesprochen hast, der kam tatsächlich in den 60ern schon. Ich habe das gerade mal nachgeschaut. Ich wusste es auch nicht genau, aber du hast ja recht. Es ist ein relativ gesetztes Arbeitsfeld.
Wie stehst du dazu, sich im betrieblichen Alltag auf die Aussagen von JGPT zu vortragen? Ja, das haben wir auch alle gehört, dass JGPT halluziniert. JGPT hat ja auch schon Bachelorarbeiten geschrieben. Man hat es mal schreiben lassen. Man hat auch irgendwelche Quellen erfunden, die gar nicht existierten.
Das ist ein wichtiges Thema auf jeden Fall. Deswegen kann ich mich heutzutage jedenfalls nicht komplett auf eine JGPT oder ein anderes Consumer-Modell verlassen, sondern ich muss alle Aussagen oder alle Ergebnisse, die mir diese KI ausspuckt, überprüfen. Was anderes kann ich ja nicht machen. Ich kann leider noch nicht reingucken, wie es zu dieser Aussage kommt oder zu einem bestimmten Ergebnis.
Das ist eben diese Blackbox, von der du gerade sprachst. Deswegen ist es mir ein Tool. Ich kann es einsetzen, so wie eine Excel-Tabelle mir bestimmte Arbeitserleichterungen bringt, kann mir das JGPT oder andere KI-Lösungen die Arbeit erleichtern. Aber ich muss es immer kontrollieren.
Das heißt, es braucht einen Menschen, der mit seinem Weltwissen und mit seinem Erfahrungsschatz da herangeht und diese Ergebnisse nochmal einordnet. Und dann eben auch Fehler findet. Und wenn ich diese Fehler finde, dann weiß ich, ich habe die KI oder ich habe vielleicht die Daten, die da zur Grundlage sind, falsch erhoben, möglicherweise. Ja, das ist ganz schön, dass du den Punkt machst.
Das ist was, was wir bei unseren Kunden auch am meisten sehen, wenn die unsere Plattform für Wissensmanagement einsetzen, zum Beispiel, um Mitarbeiter im Alltag besser zu unterstützen bei den Normen und Richtlinien und Prozessen und so weiter. Die wollen alle gar keine KI mit Internetzugriff haben. Die wollen alle nur eine KI haben, wo nur das relevante Wissen für die jeweilige Firma drinsteht, damit die sich darauf verlassen können, wenn ich eine Antwort kriege, dann aus einem Datenschatz, wo ich nachvollziehen kann, dass das richtig ist, was mit die KI zählt. Und dann soll sie lieber einmal häufiger sagen, tut mir leid, ich weiß es nicht, anstatt dass man dann sich auf JGPT oder andere Tools verlässt, die dann ins Internet gehen und versuchen zu recherchieren und dann 15 Blogartikel wild durcheinander würfeln und keiner mehr so richtig nachvollziehen kann, was eigentlich dahintersteckt.
Das ist ein Riesenproblem. Ja, definitiv. Welche Learnings hast du? Wenn du mal zurück betrachtest, ich denke mal, ihr seid so ein Jahr oder zwei, drei mittlerweile bei dem KI-Thema dabei, dass ihr die Unternehmer da begleitet. Wenn du so zusammenfassen müsstest, was sind so die drei wichtigsten Learnings, die du mitgenommen hast aus den Projekten, in denen du drin warst? Was würdest du da sagen? Na ja, ich bin ja seit einem Jahr KI-Trainer hier am Mittelstand Digitale Telekommunikation und wir haben es eigentlich alles schon gesagt.
Das Allerwichtigste ist, die Mitarbeitenden mitzunehmen im Veränderungsprozess, auch Schulungen anzufügen bzw. die Mitarbeitenden zu schulen, damit ich mich eben nicht auf die KI dann auch nur verlasse und sage, du schreibst mir jetzt schon mal diese E-Mail und es wird dann alles schon passen und dann steht irgendwas, dann habe ich irgendwas verschickt, was vielleicht erstens an die falschen Adressaten ging oder was auch niemand lesen sollte. Genau das ist vielleicht die Art, wie ich das benutze. Das ist, glaube ich, sehr wichtig.
Und das Dritte ist, KI wird uns heute definitiv nicht alle Probleme lösen. Wir müssen eben genau gucken, was das für ein Problem ist. Wir müssen Probleme auseinanderhalten, wo ich denke, manchmal denkt man, ja das passt, da kann ich doch eigentlich diesen Ansatz nehmen aus dem Unternehmen und das ist eigentlich fast das Gleiche und am Ende stellt sich heraus, eigentlich nicht, weil ein bestimmter Faktor irgendwie anders ist und man geht wieder in einen ganz anderen Bereich. Also es ist hochindividuell, wenn ich jetzt bestimmte Lösungen oder Insellösungen für Unternehmen erarbeite.
Wenn du so überlegst für dich und den Zuhörern was mitgeben müsstest, die sich noch nicht aktiv mit KI befasst haben, sei es aus Zeitgründen, aus Unwissenheit, warum auch immer. Für welche Art von Unternehmen und für welche Größe von Unternehmen ist KI aktuell ein Thema und wer braucht sich da noch nicht mit befassen? Dadurch, dass KI ein Querschnittsthema ist, finde ich für jedes Unternehmen Lösungen, die mir mit Sicherheit meine Arbeit erleichtern. Also KI-GVT kann ich in jedem Unternehmen einsetzen, um Texte beispielsweise zusammenzufassen, Texte auch verbessern zu lassen und so weiter. Also Büromanagement, Systemmanagement oder Software, auch KI-basierend gibt es auch zu Hause.
Bildgenerierung kann mir sehr dabei helfen, also auch für kleine Unternehmen oder gerade vielleicht für kleine Unternehmen. Wir haben Chatbots, die mich im Kundendienst unterstützen können, die mir ganz viele Kundenanfragen auch schon herausfiltern können, die wichtigsten Anfragen, die immer wieder auftauchen, beantworten, ohne dass ein Mitarbeitender, ein Mitarbeitender bei mir im Unternehmen erstmal tätig werden muss. Das hilft ungemein. Und das denke ich, das sind so Lösungen, die auch kleine Unternehmen ganz gut einsetzen können und denen ein Unternehmen, wenn ich jetzt vielleicht zehn Mitarbeiter habe, mir die Arbeitslast ein bisschen abnehmen können.
Das ist mega spannend. Okay. Entschuldigung. Nee, alles gut.
Also das ist so, auf kleine Unternehmen, dann gibt es auch manche Branchenlösungen, das klassische Beispiel, was immer wieder kommt, ist Bäcker, der Bäcker, die Bäckerin, da gibt es auch eine Software, die nennt sich Bäcker AI, darf ich ja auch mal sagen, hoffe ich, die ist immer wieder im Runde. Da kann ich also vom Bestelleingang bis zur Produktionsplanung, die vielleicht auch saisonal abhängig ist, sehr gut mein ganzes Bäckerhandwerk, meine ganze Bäckerei planen. Das gibt es auch, auch örtliche Lösungen gibt es, wo es darum geht, bestimmte Flächen auszurechnen aufgrund von Drohnenaufnahmen, also Bildern, die von oben, also aus der Vogelperspektive aufgenommen wurden. Also sowas kann man auch mal wogeln, wenn man jetzt ein Handwerksbetrieb ist, was es da alles gibt.
Und dann natürlich geht es dann auch, wenn wir im produzierenden Gewerbe, im Mittelstand oder vielleicht auch größere Unternehmen gucken, da ist es dann natürlich meistens so, dass man kaum Lösungen einkauft, sondern die dann für seine eigenen Prozesse entwickelt. Das ist natürlich dann auch teurer, logischerweise, aber solche Unternehmen profitieren ja dann auch ganz stark von der Investition in solche Lösungen. Das heißt, es gibt keine Grenze, wo du sagst, ich brauche mindestens x Mitarbeiter oder ich brauche mindestens, weiß ich nicht, zwei Millionen Umsatz im Jahr, bevor KI überhaupt interessant wird, sondern egal wo, egal welche Größe, vielleicht sogar je kleiner ich bin, desto größer wird der Vorteil, weil ich halt mehr Arbeit schaffe als Konkurrenten, die KI nicht nutzen. Ja, also ich würde sagen, gerade so ein Büromanagement, das sind so Lösungen, die können mir überall helfen und immer, da gibt es wirklich keine Grenzen.
Gerade wenn ich besonders klein bin, du hast es ja gerade eigentlich gesagt, wenn ich nur zwei oder drei Mitarbeiter habe, die dann alles machen, dann helfen mir natürlich Automatisierungslösungen oder Lösungen, die mir vielleicht Kundenanfragen automatisieren oder automatisiert beantworten, ganz doll weiter, weil ich mich dann auf andere Themen konzentrieren kann. Das auf jeden Fall. Also ich würde sagen, es gibt keine Grenzen, das ist eine Querschnittstechnologie und sicherlich wird ein kleines Unternehmen von zwei, drei Mitarbeitern jetzt wahrscheinlich weniger im Produzierungsgewerbe unterwegs sein und deswegen auch keine ganz teure Produktionshaftwerke benötigen oder auch das Warenwirtschaftssystem mit meiner Rechnungsstellung und so weiter kombinieren, das ist vielleicht an der Stelle nicht so notwendig. Ja, aber es ist gut zu wissen, dass du auch bei dir im Alltag siehst, dass egal wie groß ich bin, ich als Unternehmen schon von KI profitieren kann.
Vielleicht zum Abschluss, wenn Leute sich mit dir vernetzen wollen und die Hilfe von dem Mittelstand Digitalzentrum in Ilmenau oder den 29 Mittelstand Digitalzentren in Deutschland in Anspruch nehmen, erstmal was sind deine Kontaktdaten und für die Leute, die nicht aus Thüringen sind, wie kriegen die Hilfe? Also meine Kontaktdaten können wir ja vielleicht noch im Nachgang einblenden. Die verlinken wir auch in den Show Notes. Danke schön. Natürlich Google eingeben, Mittelstand Digital und dann eben gerne das Bundesland.
Bei uns ist es das Mittelstand Digital Thüringen bzw. eben Ilmenau. Da kommen wir auf die Webseite und da kann ich mich dann umfassend informieren über unsere Angebote. Da gibt es einen Veranstaltungskalender.
Da sind dann eben diverse Veranstaltungen drin. Wie kann man uns noch finden? Das ist ja ilmenau.de. Ja, einfach googeln, man findet uns. Perfekt.
Carsten, vielen Dank, dass du heute dabei warst und vielen Dank, dass du so viel Wissen mit uns geteilt hast. Wenn dir die Episode gefallen hat, dann abonniere uns gerne auf Apple, Spotify, auf YouTube oder schau bei cobra-databox.de slash Podcast vorbei, um immer die neuesten Episoden zu bekommen. Ich freue mich natürlich sehr über Bewertungen. Das hilft dem Podcast ungemein.
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Vielen Dank.
Key Takeaways
- Change Management ist entscheidend: Technik allein löst keine Probleme
- Früh kommunizieren: Ängste nehmen, bevor sie entstehen
- Champions identifizieren: Multiplikatoren im Team finden und fördern
- Quick Wins zeigen: Frühe Erfolge schaffen Momentum
- Führungskräfte als Vorbilder: Wer KI nicht selbst nutzt, überzeugt niemanden
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Über den Autor

Jan Koch
KI Experte, Berater und Entwickler. Ich helfe Unternehmern und Entwicklern, KI effektiv einzusetzen - von der Strategie bis zur Implementierung.