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Ich habe ein komplettes Software-Projekt programmiert – während ich 40 Minuten auf dem Laufband war

Jan Koch
Jan Koch
KI Experte & Berater
3 Min.

Es war 5 Uhr morgens. Ich im Fitnessstudio. Nicht zum Trainieren – sondern weil ich eine Idee hatte, die ich nicht vergessen wollte.

Also habe ich meinem KI-Agenten einen Prompt gegeben. Einen detaillierten Prompt. Dann bin ich aufs Laufband.

40 Minuten später: Ein kompletter MVP. Formulare, Tests, API-Integrationen, Unit-Tests, End-to-End-Tests. Alles fertig.

Ich habe nichts getan. Nur trainiert.

Was passiert ist

Ich war im Fitnessstudio. In der Umkleidekabine habe ich meinem KI-Agenten einen ausführlichen Prompt gegeben:

  • Eine Plattform, die ich entwickeln wollte
  • Alle Anforderungen
  • Technische Details
  • Test-Anforderungen

Dann: Laufband. Sprint-Training für meinen Ultramarathon im August.

Während der 40 Minuten hat mir der Agent über Telegram Nachrichten geschickt:

  • Fortschrittsberichte
  • Fragen, die geklärt werden mussten
  • Bestätigungen

Als ich aus der Umkleidekammer kam, war der MVP fertig.

Was der Agent gemacht hat

In diesen 40 Minuten hat der KI-Agent folgendes programmiert:

  • Alle Formulare mit Validierung
  • Integrationstests für alle APIs
  • Unit-Tests
  • End-to-End-Tests
  • Setup für sicheren Port im internen Netzwerk

Ich habe nichts angefasst. Nur den initialen Prompt geschrieben.

Das ist der Unterschied

Normalerweise würde das so ablaufen:

  1. Ich schreibe Spezifikation
  2. Ich programmiere Code
  3. Ich schreibe Tests
  4. Ich richte Deployment ein
  5. Ich prüfe alles

Das sind Stunden. Tage. Manchmal Wochen.

Bei diesem Projekt: 40 Minuten. Während ich trainierte.

Wie es funktioniert

Das Geheimnis ist nicht ein einzelner KI-Agent. Es ist eine Orchestrierung.

Ich nutze OpenClaw – ein Tool, das verschiedene KI-Agenten koordiniert. Jeder Agent hat seine Aufgabe:

  • Ein Agent für Code-Generierung
  • Ein Agent für Tests
  • Ein Agent für Deployment
  • Ein Agent für Kommunikation (der mir auf Telegram berichtet)

Sie arbeiten zusammen. Koordinieren sich. Halten sich an deterministische Prozesse.

Was ich gelernt habe

Das Wichtigste: Du brauchst gute Prozesse.

Der KI-Agent kann nur so gut arbeiten, wie du ihm sagst, wie gearbeitet werden soll. Das bedeutet:

  • Klare Anforderungen
  • Deterministische Abläufe
  • Test-Frameworks
  • Code-Standards

Wenn diese Prozesse stehen, kann der Agent autonom arbeiten.

Was das für dich bedeutet

Du brauchst kein Software-Unternehmen, um das zu nutzen. Du brauchst nur:

  1. Einen klaren Anwendungsfall
  2. Gute Prozesse
  3. Die richtigen Tools

Was ich in meinem KI-Agenten Crashkurs zeige, ist genau das: Wie du diese Systeme aufbaust. Wie du Prozesse definierst. Wie du Agents orchestrierst.

Denn darum geht es nicht darum, einen Agenten zu haben. Es geht darum, ein System zu haben, das funktioniert.

Das Ergebnis

In 40 Minuten Training habe ich ein Projekt fertiggestellt, für das ich früher einen ganzen Tag gebraucht hätte.

Das ist kein Zauberwerk. Das ist System. Das ist Prozess. Das ist die Zukunft der Software-Entwicklung.

Und du kannst das auch lernen.

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Die Frage ist nicht, ob du KI-Agenten nutzt. Die Frage ist, ob du vorne dabei bist.

Ich habe mich entschieden.

— Jan

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Tags

KI-AgentenAutomationSoftware DevelopmentClaude CodeOpenClawMVP

Über den Autor

Jan Koch

Jan Koch

KI Experte, Berater und Entwickler. Ich helfe Unternehmern und Entwicklern, KI effektiv einzusetzen - von der Strategie bis zur Implementierung.

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