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Die 5 größten Fehler beim Start mit KI-Agenten

Jan Koch
Jan Koch
KI Experte & Berater
2 Min.

Meine ersten KI-Agenten waren... nicht gut. Um ehrlich zu sein: Sie waren ein Desaster.

Ich habe Fehler gemacht, die mich Wochen an Zeit gekostet haben. Fehler, die du nicht wiederholen musst.

In diesem Artikel zeige ich dir die 5 größten Fehler – und wie du sie vermeidest.

1. Zu viele Berechtigungen zu früh

Am Anfang gab ich meinen Agenten vollen Zugriff auf alles. Admin-Rechte. API-Zugänge. Alles.

Das Ergebnis: Mein E-Mail-Agent hat eine "kreative" Antwort an einen Kunden geschickt, die... naja, die war nicht für externe Augen bestimmt.

Die Lektion: Fang klein an. Dein Agent verdient sich Berechtigungen. Erst lesen, dann schreiben. Erst Test-Umgebung, dann Produktion.

2. Keine klaren Regeln definiert

Ohne klare Anweisungen macht der Agent, was er will. Das ist wie ein neuer Mitarbeiter ohne Einarbeitung.

Ich dachte, "sei hilfreich" sei eine ausreichende Anweisung. War es nicht.

Die Lektion: SOUL.md und AGENTS.md sind nicht optional. Je genauer du definierst, wer der Agent ist und was er darf, desto besser die Ergebnisse.

In meinem Kurs zeige ich dir genaue Vorlagen für:

  • Persönlichkeits-Profile
  • Entscheidungsrahmen
  • Grenzen und Leitplanken

3. E-Mail direkt angebunden ohne Test

Einmal wollte ich schnell sein. Habe die E-Mail-Verbindung live geschaltet, ohne vorher ordentlich zu testen.

Das Ergebnis: 47 automatische Antworten an die falschen Personen. Peinlich.

Die Lektion: Teste immer erst mit Dummy-Konten. Erst wenn alles funktioniert, schaltest du live.

4. Kein Monitoring

Am Anfang wusste ich gar nicht, was meine Agenten tagsüber trieben. Ich habe einfach angenommen, sie machen ihre Arbeit.

Das war ein Fehler.

Die Lektion: Implementiere von Anfang an Logging. Ich nutze ein einfaches Dashboard, das mir zeigt:

  • Wie viele Aufgaben erledigt
  • Welche Fehler aufgetreten sind
  • Was optimiert werden muss

5. Erwartet, dass alles auf Anhieb klappt

Mein erstes Setup hat 3 Wochen gedauert, bis es richtig lief. Und ich dachte, ich mache etwas falsch.

Das stimmt nicht. Es ist ein iterativer Prozess.

Die Lektion: Gib dir Zeit. Die Agenten werden besser, je mehr du sie nutzt. Es ist wie mit einem neuen Mitarbeiter – am Anfang ist alles langsam, mit der Zeit wird es besser.

Was ich jetzt anders mache

Heute starte ich jeden neuen Agenten so:

  1. Step 1: Nur Lese-Zugriff (z.B. E-Mails lesen, aber nicht antworten)
  2. Step 2: Unter Aufsicht antworten (ich muss jeden Entwurf absegnen)
  3. Step 3: Vollautonom (wenn Vertrauen aufgebaut)

Das ist langsamer – aber sicherer.

Fazit

Diese Fehler haben mich Wochen gekostet. Aber sie haben mich auch gelehrt, wie man es richtig macht.

Im Kurs zeige ich dir meine fertigen Setups, damit du diese Fehler nicht wiederholen musst.

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Über den Autor

Jan Koch

Jan Koch

KI Experte, Berater und Entwickler. Ich helfe Unternehmern und Entwicklern, KI effektiv einzusetzen - von der Strategie bis zur Implementierung.

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